Made in UN
Wohnen für knapp 5 Euro

Die Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) steuert weiterhin auf Wachstumskurs. Die von Geschäftsführer Matthias Fischer im Jahresabschluss 2017 vorgelegten Zahlen sind ein deutlicher Beweis eines erfolgreichen Geschäftsjahres. So hat sich die Bilanzsumme auf knapp 110 Mio. Euro (Vorjahr 106,6 Mio.) erhöht. Die Anzahl der Wohnungen im gesamten Betreuungsgebiet des kommunalen Unternehmens ist zum Ende des Jahres 2017 auf 2.963 Einheiten mit insgesamt 209.532 qm angestiegen; fünf Jahren zuvor waren es noch 2.827 Wohnungen mit gesamt 195.855 qm.

Wirtschaftsprüfer Richard Engbert vom Verband der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen testierte dem Unternehmen „geordnete wirtschaftliche Verhältnisse“. In einer gemeinsamen Sitzung von Aufsichtsrat und Gesellschaftern unter Leitung des Kreistagsabgeordneten Theodor Rieke im Hause „Voss an der Chaussee“ in Unna erteilte der Prüfer den „uneingeschränkten Bestätigungsvermerk“. Mehr noch: Er hob hervor, dass sich die UKBS im betriebswirtschaftlichen Vergleich, dem so genannten „Benchmarking“, nicht zu verstecken braucht und sich „auf Augenhöhe“ mit großen Unternehmen in der Region befindet.

Bezahlbarer Wohnraum

Bei einem Invest von rund 24 Mio. Euro in den Gesellschafterkommunen innerhalb der letzten fünf Jahre ist die Wohnungsmiete nahezu konstant geblieben. Sie erhöhte sich seit 2013 lediglich um 26 Cent auf 4,84 Euro im Durchschnitt. Das veranlasste Aufsichtsratsvorsitzenden Rieke zu der Feststellung: „Wichtig ist für unsere UKBS, dass wir bezahlbaren Wohnraum erhalten und neuen schaffen können!“ Getreu diesem Grundsatz investierte das kommunale Wohnungsunternehmen im abgelaufenen Jahr genau 3,920 Mio. Euro in die Instandhaltung, also rechnerisch 18,96 Euro pro Quadratmeter. Das entspricht einem Drittel der vereinnahmten Miete. Trotz des anhaltend starken Engagements bei der Modernisierung und Sanierung des Altbestandes wie auch auf dem Neubausektor ist die UKBS in der Lage, für das abgelaufene
Geschäftsjahr 2017 wieder eine Dividende in Höhe von 640.000 Euro an die Gesellschafterkommunen auszuschütten. Den entsprechenden Beschluss dazu fassten Aufsichtsrat und Gesellschafter jetzt in ihrer gemeinsamen Sitzung in Unna einstimmig.

Dividende für die Kommunen

Im Einzelnen verteilt sich die Dividende auf die Gesellschafterkommunen wie folgt: Bergkamen (14,00 Prozent) 89.600 Euro; Bönen (3,00 Prozent) 19.200 Euro; Fröndenberg (4,90 Prozent) 31.360 Euro; Stadt Hamm (6,60 Prozent) 42.240 Euro; Holzwickede (2,00 Prozent) 12.800 Euro; Kamen (11,00 Prozent) 70.400 Euro; Selm (3,00 Prozent) 19.200 Euro; Unna (14,66 Prozent) 93.824 Euro; Kreis Unna (40,84 Prozent) 261.376 Euro.

Bild: Matthias Fischer – hier im Bild rechts mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Theodor Rieke – lenkt seit dem 1. Juli 2007 als Geschäftsführer die Geschicke des kommunalen Wohnungsunternehmens UKBS.

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