Justiz
Wieder Kidnapper unterwegs

Menden/Kreis Unna. Wieder sind Kinder von fremden Männern vor der Schule angesprochen werden. Dieses Mal in Menden. Mitnehmen wollten die Fremden die Grundschüler und versprachen ihnen, dass man zuhause ganz liebe Hunde hätte. Nach den Fällen im Oktober und November im Kreis Unna und in Menden nun wieder zwei aktuelle Fälle, die Kinder und Eltern besorgt machen.

karte„In den vergangenen Wochen wurden an der Josefschule Werringserstrasse 2 Kinder von fremden Männern angesprochen!“, heißt es aktuell bei „Facebook“ zu den Vorfällen in Menden: “Hierbei erzählte der Unbekannte einem Mädchen das er Zuhause ganz viel Liebe Hunde habe und sie nicht mitkommen möchte! Einige Tage zuvor wurde ein weiteres Kind ähnlich angesprochen. Der Vorfall wurde von den Eltern an die Verantwortlichen mitgeteilt.“ Die Eltern sind besorgt, zumal man die beiden Fälle „nicht an die große Glocke“ hängen wolle. „“Muss erst etwas passieren, damit man Maßnahmen ergreift?“, fragt man nun im Internet.

Schon Mitte Oktober berichtete „reportvorort.de“ über Unbekannte, die seinerzeit in Kamen und in Menden Kinder angesprochen hatten. Die Kripo zeichnete auf einer Karte (Bild) die Spur der Kidnapper nach, die sich durch den Kreis Unna und den Märkischen Kreis zieht.

Folgemeldung: Ein Leser von „reportvorort.de“ berichtet ganz aktuell: „Letzte Woche Donnerstag berichtete meine fast Sechsjährige auf ihren Fünfminuten-Alleine-Weg (ein Probestrecke nach der Verkehrerziehung) ein silbernes Auto mit drei Männern hatten sie gefragt, ob sie mit wolle.  Gott sei Dank sagte sie Nein, dass ihre Mutter dort am Kindergarten auf sie warte und ging weiter.  Am Freitag bin ich dann zur Polizei, da sie bei Details blieb und unaufgefordert die Stelle zeigte wo man sie ansprach. Und die Männer hatten ein Kindersitz dabei.  Polizei hat es aufgenommen mir später telefonisch mittgeteilt, dass keine Straftat vorliegt, um weitere Maßnahmen einleiten zu können. Kinder sollten nicht alleine gehen und bei Wiedererkennung von meiner Tochter soll ich mich melden. Ich hoffe zu Gott, dass keinem Kind was passiert.“

 

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