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Vom Flieger in die Zelle

Eigentlich war es eine ganz normale Festnahme am Dortmunder Flughafen von Einsatzkräften der Bundespolizei. Ein Telefonat mit den französischen Behörden änderte dann jedoch einiges. Die Beamten überprüften einen 44-jährigen Georgier, nachdem dieser mit einem Flug aus Kutasi (Georgien) versuchte, am Dortmunder Flughafen einzureisen. Dabei stellt sich heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl des Amtsgerichts in Konstanz vorlag. Wegen Urkundenfälschung hatte das Gericht den 44-Jährigen zu einer Geldstrafe von 600,- Euro verurteilt. Recherchen ergaben, dass der Georgier sich auch in Frankreich nicht an die Gesetze gehalten hatte. Nach Rücksprache mit den französischen Behörden erließen diese, noch am gleichen Tag, einen internationalen Haftbefehl. Dort gilt er als Tatverdächtiger für mehrere Wohnungseinbrüche, Diebstähle und schwere Hehlerei. Bundespolizisten lieferten ihn in das Polizeigewahrsam ein, von wo er einem Haftrichter vorgeführt wurde, der einen Auslieferungshaftbefehl gegen den 44-Jährigen erließ.

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