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Schlag gegen Einbrecherbande

Der Polizei ist ein empfindlicher Schlag gegen eine Bande überregional agierende Einbrecher gelungen und sie dingfest zu machen.

Bei den sechs Mitgliedern der Bande handelt es sich um Männer albanischer Herkunft im Alter zwischen 19 und 26 Jahren, die bundesweit in Flüchtlingsunterkünften lebten. Insgesamt konnten der Bande 20 Wohnungseinbrüche, sowie ein versuchter schwerer Raub in Werne nachgewiesen werden. Der Hauptteil der Taten wurde im nördlichen Kreis Unna verübt, jedoch begaben sich die Täter auch in die Kreise Soest, Warendorf, Hamm und Paderborn, um Einbrüche zu begehen. Im Rahmen der Vernehmungen räumte einer der Beschuldigten ein, für mindestens 70 bis 100 Einbrüche und Einbruchsversuche verantwortlich zu sein. Aufgrund seiner mangelnden Ortskenntnis und eines schlechten Erinnerungsvermögens konnten ihm davon jedoch nur wenige Taten eindeutig zugeordnet werden. Offensichtlich bedingt durch die verbesserte Sicherung der Häuser und Wohnungen blieben viele der Taten im Versuchsstadium stecken. Die Ermittlungen im Kommissariat zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchs dauerten mehrere Monate an, da die zu recherchierenden Tatzeiträume bis in das Jahr 2015 zurückreichten. Gegen drei der Beschuldigten wurde Haftbefehl beantragt, ein zur Tatzeit 20 Jahre alter Täter wurde bereits im Juni 2017 durch das Amtsgericht Unna zu einer Haftstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt.

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