Polizei
Rohe Gewalt gegen wehrlose Kinder

Konfliktbewältigung mit blutender Nase und Körperverletzung, oder: Wer nicht hören will, muss fühlen – und zwar nachhaltig. Was das aktuelle Beispiel an beispielloser Kinder-„Erziehung“ in Schwerte belegen mag.

Der Zeuge meldet sich telefonisch bei der Polizei und brerichtet, dass eine Mutter in einem Imbiss an der Schützenstraße gerade ihr Kind geschlagen habe. Das Kind (ein zirka siebenjähriger Junge) habe daraufhin aus der Nase geblutet. Die Frau sei zwischenzeitlich allerdings gemeinsam mit einer weiteren Frau und den insgesamt drei Kindern in ihren Pkw gestiegen und abgefahren. Der Zeuge hatte allerdings das Kind, die Frau und den Pkw fotografiert, so dass er gegen die Frau Anzeige wegen vorsätzlicher Körperverletzung erstattete.

Brutal ins Gesicht

Derweil ein anderer Zeuge des Vorfalls bei seiner Vernehmung sagte, dass es sich bei schlagenden Frau nicht um die Mutter des Kindes gehandelt habe. Vielmehr um deren Bekannte, während die Mutter tatenlos zugesehen habe, wie ihr Kind brutal ins Gesicht geschlagen wurde. Er habe den Vorfall sowie die Vorgeschichte vor dem Imbiss so beobachtet: Während sich die beiden Frauen zusammen in dem Imbiss befanden, um Essen zu bestellen, waren zumindest die beiden Jungen vor der Tür, als einer der beiden plötzlich anfing zu weinen. Beide Jungen seien daraufhin zu den beiden Frauen gegangen. Der eine Junge sagte zu seiner Mutter, dass der andere ihn nicht in das Auto lassen wollte und er, als der Junge dann plötzlich die Autotür geöffnet habe, die Tür vor den Kopf bekommen habe. Reaktion der Mutter: Dann schlag ihn doch auch! Da der Junge das aber nicht tun wollte, habe die Mutter den anderen Jungen ins Gesicht geschlagen. Die Mutter des Jungen habe direkt daneben gestanden – allerdings nicht eingegriffen. Als das Essen fertig gewesen sei, seien alle gemeinsam in das Auto gestiegen und zusammen weggefahren.

Zeugen gesucht: Mittlerweile hat die Polizei auch die Halterin des Pkw ermittelt und zur Vernehmung vorgeladen. Nun wird die Mutter des Kindes gebeten, sich ebenfalls bei der Polizei zu melden. Wer Hinweise zu Mutter und/oder Kind geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Schwerte zu melden: 02304/921-3320 oder 921-0.

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