Menschen
Mit Fahrverbot in den Tod

Was am Rande des tödlichen Unfalles auf dem Ostring in Unna immer wieder zu hören war, ist traurige und erschütternde Wahrheit: Der 41-jährige Fahrer, der ganz offensichtlich mit viel zu hoher Geschwindigkeit über den Ring raste, durfte gar nicht am Steuer sitzen, weil er kurz zuvor alkoholisiert einen Unfall an der B 1 verursacht hatte.

Samstag, 16.15 h, Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 1 in Höhe der Florianstraße: Der 41-jährige Pkw-Fahrer aus Rumänien fährt auf einen vor ihm fahrenden Pkw auf. Leichter Sachschaden, kein Verletzter, aber Alkohol im Blut des Rumänen. Alkotest, Blutprobe, Fahrverbot. Da das Fahrzeug so nicht an der Unfallstelle bleiben kann, kommt ein Freund des angetrunkenen Unfallfahrers und übernimmt die Autoschlüssel.

Sieben Stunden später der tödliche Unfall auf dem Ostring in Unna, bei dem der 41-jährige Unfallfahrer schon wieder trotz Verbotes am Steuer sitzt und sich in den Tod fährt. Sein Beifahrer, ein 38-Jähriger aus Unna, wird schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

„Laut Zeugenaussagen fuhr der Fahrer des Unfallwagens mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit“, so die Polizei später. Und: „Nach ersten Feststellungen war der Fahrzeugführer zur Unfallzeit nicht angegurtet, während der Beifahrer den Sicherheitsgurt angelegt hatte. Alle Airbags des Fahrzeuges hatten ausgelöst. Das Fahrzeug wurde komplett zerstört.“

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