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Mit dem Feuerstuhl durch UN

„Kein Tag ist wie der andere bei der Polizei“: Dem Polizeibeamten fiel das ungewöhnliche Gefährt sowohl wegen seiner Farbe als auch durch seine futuristisch anmutende Konstruktionen („Fluxkompensator“ per pedes?) auf. Bei näherem Hinsehen entpuppte sich die Konstruktion nicht als eine wissenschaftliche, einem Science-Fiction-Roman entsprungene Sensation, sondern als schnöder Zweitakt-Motor. Der Fahrer des „Feuerstuhls“, ein 60-Jähriger aus Lünen, hatte den Motor auf dem Gepäckträger montiert. Vom Motor aus führte eine Kette zum modifizierten Hinterradritzel. Ein entsprechender Gaszug zur Geschwindigkeitsregelung führte zum Lenker. Die Beleuchtung setzte sich aus einer Taschenlampe vorne und mehreren roten Akkuleuchten am Heck des Feuerstuhls zusammen. In seiner ersten Einlassung gab der 60-jährige Konstrukteur an, es handele sich um einen Bausatz, welchen er selber auf sein Fahrrad montiert habe. Er habe auch versucht das Gefährt zu versichern, allerdings habe seine Versicherung dies auf Nachfrage abgelehnt. Ende der Geschichte: Das Gefährt wurde zur Erstellung eines technischen Gutachtens sichergestellt. Der 60-Jährige bekam eine Anzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

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