Menschen
Miese „Wasserwerker“ mit fiesen Tricks

Opfer eines fiesen Trickdiebes, der sich als vermeintlicher Mitarbeiter der Stadtwerke ausgab, wurde einmal mehr eine Rentnerin in Lünen-Brambauer. Auch aus den Dortmunder Stadtteilen Bövinghausen, Kley und Dorstfeld wurden aktuell drei Fälle mit dieser Masche sowie mit der „Geschenkmasche“ bekannt.

Die Geschädigten erlebten den/die Täter als freundlich erscheinenden „Wasserwerker“, der angab, die Wasserleitungen überprüfen zu wollen. Da er einen glaubhaften Eindruck vermittelte, ließen die Geschädigten in Lünen wie in Dortmund den jeweiligen Täter in ihre Wohnung. Kurz nachdem der angebliche „Wasserwerker“ die Leitungen überprüft hatte, war er wieder aus den Wohnungen spurlos verschwunden – mit Ersparnissen, Portemonnaie und/oder diversen Schmuckstücken der Opfer. Im Fall der Geschenkmasche klingelte ein Unbekannter bei einer Geschädigten in Bövinghausen an der Provinzialstraße. Als diese die Tür öffnete, ging dieser einfach an der Rentnerin vorbei und legte zwei Lederjacken auf das Bett ihres Schlafzimmers. Er „wolle ihr diese Jacken schenken“, so der Mann. Kurz darauf verließ auch dieser Täter die Wohnung. Auch hier fehlte anschließend Bargeld.

In diesem Zusammenhang rät ihre Polizei:

Für Trickdiebe, die in Wohnungen aktiv werden, gibt es nur ein einziges Hindernis um zum Erfolg zu kommen: die gesperrte oder geschlossene Wohnungstür. Daher sollten ältere Menschen zum Schutz vor Trickdieben folgende Ratschläge unbedingt beherzigen: Lassen Sie keine Fremden in ihre Wohnung!

Sehen Sie sich Besucher vor dem Öffnen durch den „Türspion“ oder mit einem Blick aus dem Fenster an und machen Sie von Ihrer Türsprechanlage Gebrauch. Öffnen Sie die Wohnungstür niemals sofort – legen Sie immer Sperrbügel oder Sicherheitskette an.

Ziehen Sie telefonisch eine Nachbarin oder einen Nachbarn hinzu, wenn unbekannte Besucher vor der Tür stehen, oder bestellen Sie die Besucher zu einem späteren Termin, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.

Fordern Sie von Amtspersonen immer den Dienstausweis und prüfen Sie ihn sorgfältig (nach Druck, Foto und Stempel). Rufen Sie beim geringsten Zweifel die Polizei unter dem Notruf 110 an.

Lassen Sie Handwerker nur dann herein, wenn Sie sie selbst bestellt haben oder wenn sie von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Wehren Sie sich gegen zudringliche Besucher notfalls auch energisch. Sprechen Sie sie laut an und rufen Sie um Hilfe.

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