Made in UN
UKBS-Projekt für Generationen

Eine zweite Anlage für das Mehr-Generationen-Wohnen in der Kreisstadt Unna hat die Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) jetzt offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Nach dem Projekt an der Effertzstraße in Königsborn, das seit Jahren erfolgreich betrieben wird, sind nunmehr weitere 24 neue Wohnungen auf dem ehemaligen Sportplatz Weberstraße entstanden. Für den gesamten Komplex investierte das kommunale Wohnungsunternehmen nach Angaben von Geschäftsführer Matthias Fischer insgesamt rund fünf Millionen Euro. Dafür entstand nach den Plänen des hauseigenen Architekten und Prokuristen Martin Kolander zwei Neubauten, die allen Anforderungen an modernes Wohnen gerecht werden.

Das kam auch in dem regen Zuspruch der Bewohnerinnen und Bewohner zum Ausdruck, die bereits vor geraumer Zeit „ihre neuen vier Wände“ bezogen hatten und sich bei der Übergabefeier lobend über ihr neues Zuhause äußerten. Dabei unterstrich der Vorsitzende des UKBS-Aufsichtsrates, Theodor Rieke, dass mit diesem Gebäude gleichzeitig der Wunsch vieler Menschen nach größerer Solidarität und mehr Gemeinsamkeit verwirklicht werde. „Hier kann sich ein Erfolgsmodell entwickeln, das beispielgebend sein wird für das gemeinsame Wohnen in der Zukunft“, meinte Rieke in seiner Festansprache. Er zeigte sich überzeugt davon, mit dieser neuen Wohnform einem gesellschaftlichen Trend zu folgen. Gemeinsames Wohnen von Jung und Alt werde von vielen Menschen immer wieder gefordert und von der UKBS kontinuierlich umgesetzt. Bei künftigen Herausforderungen sei es stets wichtig, gemeinsam zu denken und zu handeln, sich gegenseitig Impulse zu geben und Wissen zu teilen. Das sei bei diesem Bauprojekt in
vorbildlicher Art und Weise geschehe.

Allen Lob und Anerkennung

Der Aufsichtsrats-Vorsitzende bedankte sich deshalb zu vorderst bei den Mitgliedern des Vereins „Neue Wohnformen Unna e.V.“ und den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft „Mehrgenerationenwohnen Weberstraße“ für die helfende Unterstützung. Selbstverständlich galt sein Dank auch allen am Bau Beteiligten – vom Architekten über die Lieferanten bis zu den Handwerkern. „Ihnen allen sei Lob und Anerkennung ausgesprochen für ein wahrhaft gelungenes Werk“, so Theodor Rieke.

UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer warf noch einmal einen Blick zurück in die Baugeschichte seit der Grundsteinlegung im Dezember 2015 und dem Einzug der Mieter im September letzten Jahres. Die beiden Häuser seien ausgestattet mit Aufzügen, elektrischen Rollläden und verfügten über Fußbodenheizung. Zudem gehörten zu dem Komplex ein Gemeinschaftsraum sowie eine Tiefgarage mit 25 Stellplätzen und 48 Fahrradplätzen. Fischer wies daraufhin, dass in Kooperation mit den Stadtwerken Unna zudem vor dem Komplex noch eine Ladestation für E-Mobilität angelegt worden sei.

Innovatives Vorhaben

Bürgermeister Werner Kolter bedankte sich bei „unserer Wohnungsbau-Gesellschaft“ und sprach der UKBS für dieses zukunftsgerichtete und innovative Vorhaben seine volle Anerkennung aus. Den Bewohnerinnen und Bewohnern der beiden Häuser gab er die besten Wünsche mit auf den Weg. Dem schlossen sich auch Christine Hahn als Vorsitzende des Vereins „Neue Wohnformen“ und die Seniorin der Anlage, Erika Günther, an. Die Devise beim Mehrgenerationenwohnen lautet nach Hahn „gegen das Alleinsein, für das Gemeinsame“. Das werde auch beim Alter der Bewohner deutlich, das von zehn Monaten bis zu fast 80 Jahren reiche.

Bild: Die UKBS überreichte während der Feierstunde zwei Poster mit Bildern des Gesamtkomplexes. Unser Bild zeigt von links Geschäftsführer Matthias Fischer, Bürgermeister Werner Kolter, Architekt Martin Kolander, Aufsichtsratsvorsitzenden Theodor Rieke und die Vorsitzende des Vereins „Neue Wohnformen Unna“, Christine Hahn mit Tochter Carolina.

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