Menschen
Hoppy ist gegangen

Dieter „Hoppy“ Kurrat ist im Alter von 75 Jahren seinem langen Leiden erlegen. Mit „Hoppy“ verliert die Gemeinde einen Vorzeige-Sportler, der HSC einen seiner größten Fußballer und der BVB einen seiner prägenden Persönlichkeiten, die nach über 600 Pflichtspielen für den BVB, mehr als 240 Mal in der Bundesliga als erster Spieler bei der Borussia verdienter Maßen ein Abschiedsspiel erhielt.

Kampf – seine Stärke

Im Mai dieses Jahres war viel Fußballprominenz vergangener Jahre in Holzwickede erschienen, um Dieter „Hoppy“ Kurrat zur Vollendung des 75. Lebenjahres zu gratulieren. In der bis vor einigen Jahren von den Kurrats betriebenen Gaststätte „Hoppys Treff“ an der Nord-/Rausinger Straße in Holzwickede überbrachten aus Hoppys Bundesligazeiten beim BVB unter anderem Hans Tilkowski, Willi Burgsmüller, Wolfgang Paul und Theo Redder ihre Glückwünsche. Paul tat dies auch im Namen des Ältestenrates der Borussia und skizzierte seinen Ex-Mitspieler mit den Worten „Kämpfen war immer Deine Stärke“. Von einer „echten Fußballlegende“ sprach BVB-Archivar (und HSC-Aufsichtsrat) Gert Kolbe, der die Geburtstagsgäste in die Geschichte des BVB und vor allem Kurrats einführte. Für den Holzwickeder SC übermittelte der Aufsichtsratvorsitzende und Altbürgermeister Jenz Rother die Glückwünsche und erinnerte vor allem an die Erringung der Deutschen Amateurmeisterschaft 1976. Aus diesem Team waren u.a. Rolf Weltmann und Herbert Bell sowie Fußballobmann Horst Rabe unter den Gästen.

Nun ist „Hoppy“ gegangen, wird aber nicht nur Fußballern und Sport interessierten Menschen in Erinnerung bleiben: Dieter Kurrat bleibt als sportliches Idol, als fairer Mensch und als ein Vertreter der Gesellschaft, der seinen Wurzeln stets nahe war und somit bei den Seinen verankert blieb.

 

Auf dem Bild: Der 75-jährige Dieter (“ Hoppy“) Kurrat (Bildmitte) nahm anlässlich seines Ehrentages zahlreiche Glückwünsche u.a. vom HSC-Vorstand entgegen. Für den HSC gratulierten (von links) Ehrenvorsitzender Rolf Unnerstall, Herbert Bell aus der Meistermannschaft von 1976, der frühere Fußball-Obmann Horst Rabe, HSC-Aufsichtsratschef Jenz Rother und der Schütze des Endspieltores, Rolf Weltmann.

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