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High Noon zur besten Marktzeit

Um 12 Uhr mittags wurde es plötzlich eng auf dem Markt und in der Fußgängerzone von Unna. Verdammt eng, so dass es kaum noch ein Durchkommen gab – weder für die Markt-Besucher noch für Feuerwehr und Rettungswagen. Letztere aber mussten sich durchkämpfen, schließlich hieß es, dass es in einem Haus an der Bahnhofstraße in Höhe der Morgenstraße brennen sollte. Feuer mitten in der Fußgängerzone, das bedeutet Sirenen-Alarm und gleichzeitig ein Großaufgebot an Rettern, die sich dem Einsatzort mit Blaulicht und Sirenen aus verschiedenen Richtungen näherten. Eben auch über den Markt, dessen Stände die Fahrer der großen Einsatzfahrzeuge besonders fordern. Andere wie die Rettungs- und der Notarztwagen rückten über die Morgenstraße sowie aus Richtung des Rathauses an. Erst einmal angekommen, hieß es für die vielen Einsatzkräfte dann auch schnell wieder abrücken, zumal kein Großbrand auszumachen war.  Den Alarm ausgelöst hatte wohl ein qualmendes Bündel in einem Kellerschacht. Viele fragende Passanten hatten dann auch ihre persönliche Erklärung für das Großaufgebot: „Das ist bestimmt eine Übung.“ – Jedenfalls hat der Einsatz gezeigt, dass es die Helfer auch an Markttagen beherrschen, auch kleinste Rettungsgassen zu nutzen.

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