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Das wird teuer

Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 20.000 Euro, Gerichts- und Anwaltskosten der drei Jgendlichen, die am Bahnhof Unna festgenommen wurden, nicht eingerechnet.

Mitten in der Nacht wurde die Polizei informiert, dass drei Jugendliche gerade versuchten, einen Getränkeautomaten auf dem Bahnsteig in Unna aufzubrechen. Als die Beamten am Bahnhof eintrafen, flüchteten drei Personen in Richtung des Brachgeländes Viktoriastraße. Einer von ihnen hielt dabei eine Tasche in der Hand. Bei der Absuche des Geländes fanden die Polizeibeamten frische Graffiti-Schmierereien an einem abgestellten Zug. Insgesamt fünf Waggons waren offenbar kurz zuvor großflächig beschmiert worden. Die Farbe war noch feucht und roch stark nach Lack. Unter zwei der Waggons fanden die Einsatzkräfte Taschen mit Sprühdosen auf. Im Bereich des Fluchtwegs konnte eine weitere Tasche mit Sprühdosen aufgefunden werden. Die Taschen wurden sichergestellt. Die Polizei umstellte das Gelände und suchte es unter Hinzuziehung eines Diensthundes ab. Diensthund „Theo“ gelang es schließlich, die drei Personen in einem Gebüsch ausfindig zu machen. Als diese versuchten zu flüchten, wurde einer von ihnen durch einen Biss des Diensthundes verletzt. Alle drei wurden festgenommen. Es handelt sich dabei um einen 19-jährigen aus Mönchengladbach, einen 21-jährigen aus Dortmund und einen 22-jährigen aus Castrop-Rauxel. Die Jacke des letztgenannten wies an mehreren Stellen Farbspuren auf und wurde sichergestellt. Es wurde Anzeige wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung durch Graffiti erstattet. Der Gesamtsachschaden wird auf ca. 20.000 Euro geschätzt.

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